Museum Friedland - Tag der Restaurierung

Malereien von Christa Adrian im Grenzdurchgangslager Friedland. Zur Geschichte des Grenzdurchgangslagers Friedland mit seinen historischen Bauten und Denkmalen gehören die Malereien der Künstlerin Christa Adrian (1929-2003) im St. Ansgar-Haus, einer Holzbaracke im Westteil des Lagers. Im Jahr 1961 malte die Künstlerin eine Gruppe von Flüchtenden mit schwarzer Farbe auf Goldgrund und machte damit die Flucht zum Thema der monumentalen Darstellung. Daneben gibt es weitere Arbeiten der Künstlerin, wie z. B. die Kreuzwegstationen in der St. Norbert Kirche in Friedland.

Spuren von Gebrauch und Alterung machen die Objekte zu unverwechselbaren Zeugnissen der Vergangenheit, waren aber auch Anlass für konservatorische Maßnahmen, um die Malerei vor weiteren nutzungsbedingten Beschädigungen zu schützen. Dank der Unterstützung der kath. Kirchengemeinde St. Norbert in Friedland und der Göttinger Litfin-Stiftung konnte das Werk im Jahr 2016 restauriert werden.

In einer Führung durch das Lager und einem Gespräch mit der ausführenden Restauratorin Beate Skasa-Lindermeir informieren wir über die historischen Hintergründe und die durchgeführten Maßnahmen. Es führen Klaus Magnus und Ewa Kruppa vom Museum Friedland. Im Vorfeld der Führung haben Sie von 14:00 bis 14:30 die Gelegenheit zu einer musikalischen Einführung in der St. Norbert Kirche, St. Norbert-Platz 4 in Friedland. Es spielt Fridolin Parth an der Orgel.

Beginn der Führung: 13.10 2019; 15 Uhr,
Dauer ca. 90 min Treffpunkt: Museum Friedland, Foyer
Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten bis 11.10.2019 an: veranstaltungen@museum-friedland.de
oder 05504 8056-203
Dr. A. Haut

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Termin
13.10.2019, 15:00 Uhr
Ort
Friedland - Foyer
Veranstalter

Museum Friedland