Segnung und Sendung des Gemeindeleitungsteams

Am 16.06. fand im Rahmen unseres Familiengottesdienstes die Segnung und Sendung des neuen Gemeindeleitungsteams St. Norbert statt.

Im anschließenden Kirchenkaffee wurde dann noch von vielen Gottesdienstbesuchern die Gelegenheit zur Begegnung genutzt.

Gesegnet und gesendet wurden an diesem Tag Michelle Michel, die als Bindeglied zum Pastoralrat im Gemeindeleitungsteam ist und Beate Spata als Sprecherin und Ansprechpartnerin für Verkündigung und Diakonie.

Elisabeth Bolik war krankheitsbedingt leider nicht dabei. Sie ist im GLT Ansprechpartnerin für Liturgie.

Thomas Kohnke musste sich aus gesundheitlichen Gründen leider wieder aus dem Gemeindeleitungsteam verabschieden. Wir bedauern das sehr und wünschen ihm Alles Gute!

Dem Anlass entsprechend beschäftigten wir uns in der Katechese mit dem Thema Segen. Eine Schnecke hatte auf ihrem Spaziergang einen Aufkleber gefunden mit der Aufschrift:

„Du bist ein Segen“

Sie freute sich sehr darüber und erzählte gleich dem Regenwurm und dem Hund davon, dass sie ein Segen sein könne. Die Reaktion der Beiden war aber niederschmetternd für die kleine Schnecke.

Sowohl Hund als auch Regenwurm machten ihr unmissverständlich klar, dass jemand, der so langsam und schleimig wäre wie sie und den anderen ja nur den Salat wegfressen würde, ja wohl für andere kein Segen sein könne.

Die kleine Schnecke wurde sehr traurig und mutlos, verkroch sich in ihr Schneckenhaus und wollte niemanden mehr hören oder sehen.

Aber wie es der Herrgott so will, ließen sich am Rückzugsort der Schnecke ein Vater mit seinem Kind zur Pause nieder und fanden den Aufkleber, den die Schnecke achtlos neben sich liegengelassen hatte, als sie sich traurig in ihr Schneckenhaus verkroch.

„Papa, was heißt das: Du bist ein Segen? Wie kann man ein Segen sein?“ fragte das Kind.

„Jeder kann ein Segen für andere sein.“, erklärte der Vater. „Zum Beispiel bist Du ein Segen für mich, weil Du so bist, wie Du bist und ich Dich lieb habe. Das erfüllt mich mit so viel Freude, dass ich dadurch die Liebe Gottes spüre. Er hat mich mit Dir so reich beschenkt!“

„Ich“? fragte das Kind ganz erstaunt. „ Wie schön, danke Papa!“

„Und Schnecken? Könne Schnecken auch ein Segen für andere sein?“

„Absolut!“ antwortete der Vater. „Wie das?“

„Das Haus der Schnecke kann uns zeigen, dass Gottes Liebe uns immer umgibt.“

Daran können wir denken, immer wenn wir eine Schnecke mit ihrem Haus sehen, weil sie es ja immer bei sich hat.“

Die Schnecke hatte die ganze Zeit still in ihrem Haus gesessen und zugehört. Dabei wurde sie immer fröhlicher und fasste wieder Mut. Langsam kroch sie aus ihrem Schneckenhaus heraus, schaute sich um und mit stolzgeschwellter Brust und in die Luft gestreckten Fühlern machte sie sich auf den Weg, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Alle sollten sehen können, dass Gottes Liebe und damit sein Segen uns immer umgibt, so wie die Schnecke ihr Haus. Das möchten wir auch gern - Mit Ihnen zusammen möchten wir ein Segen für uns und andere sein. Und wir haben uns schon auf den Weg gemacht – genau wie die Schnecke.
Ihr Gemeindeleitungsteam St. Norbert
M. Michel, E. Bolik, B. Spata