Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen

Am 26.10.2025 war der Weltmissionssonntag. Das haben wir auch in der Katechese im Familiengottesdienst in Maria Frieden aufgegriffen.

Der Pharisäer im Tempel (Lk 18,9-14) wollte vor Gott der Größte sein, aber Gott sah das anders … Aber mal ehrlich: wer von uns möchte nicht auch mal gerne groß sein? Dazu hatten wir alle am Sonntag die beste Gelegenheit: Weltmissionssonntag – spring hinein in die Hoffnung.

Das Mädchen Rosanna auf dem Plakat macht einen Luftsprung, vom Dunkel ins Licht. Was war passiert?

Ordensfrauen leiteten in der Stadt Loikaw in Myanmar eine Schule für Mädchen, die dort auch wohnen konnten. Viele hatten keine Eltern mehr. Aufgrund des Bürgerkriegs mussten sie fliehen und versteckten sich 2 Monate im Dschungel (Wald, gefährliche Tiere, kein festes Haus …) Dann bekamen sie ein Haus mit einer Mauer drum herum, wo sie endlich in Sicherheit sind und frei spielen können.

Dort springt Rosanna. Ihr Sprung erzählt von einer Hoffnung, die sich nicht kleinmachen lässt. Ein Bild für das, was wir erreichen können, wenn wir aufstehen gegen Unrecht und eintreten für das Leben, auch mit dem, was wir abgeben können.

So konnten auch die Kinder in der Katechese springen – von den dunklen Stufen am Altar auf die hellen Steine davor – und die Erwachsenen konnten den Gedanken mit nach Hause nehmen: An welcher Stelle in meinem Lebensalltag könnte ich auch so einen „Sprung“ versuchen, damit Hoffnung wächst.

Spenden ist auch online möglich. Am Schriftenstand unserer Kirche liegt noch das kleine Heft aus: Von Wurzeln und Wegen – Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen.

Christina Hanusch